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Bewertungsregeln der Projekteigner

 

Regeln für Bewertung der Projekteigner
REGELN FÜR BEWERTUNG DER SICHERHEIT DER PROJEKTEIGNER IN UAB „NORDSTREET“

Den 28. September 2017

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
Die Regeln von UAB „NordStreet“ (im Folgenden – Gesellschaft) für die Bewertung der Zuverlässigkeit der Projekteigner (im Folgenden – Bestimmungen) legen die Bestimmungen für die Bewertung der Glaubwürdigkeit der Projekteigner fest, einschließlich der Kriterien für Ihren Ruf und die Kreditfähigkeit des Projekteigners.
Die vorliegenden Regeln legen das Verfahren fest, das von der Gesellschaft einzuhalten ist.
Die Bestimmungen wurden gemäß dem Crowfounding-Gesetz der Republik Litauen und den dazugehörenden Durchführungsbestimmungen erstellt.
Die Gesellschaft bestätigt, verwirklicht und unterstützt hiermit angemessene und effiziente Maßnahmen, Prozesse und Methoden, die die konsistente Einhaltung der vorliegenden Bestimmungen gewährleisten. Die Gesellschaft ergreift die erforderlichen Maßnahmen, um die Nutzung der Plattform des Unternehmens für kriminelle Zwecke zu verhindern.
KONZEPTE UND DEFINITIONEN
Sofern der Kontext nichts anderes enthält, sind die in diesen Bestimmungen verwendeten Begriffe und Ausdrücke sind wie folgt zu interpretieren:
Die Plattform des Unternehmens bezeichnet das Informationssystem, das von dem Unternehmen verwaltet wird (https://www.nordstreet.com/). Das System umfasst Crowdfunding-Verfahren.
Der Projekteigner ist die Person, die das Projekt initiiert, über welches die Gesellschaft den Investoren über die Plattform der Gesellschaft mitteilt.
Das Gesetz ist das Crowdfunding-Gesetz der Republik Litauen.
Die Bewertung der Zuverlässigkeit bedeutet die Bewertung der Reputation und Kreditfähigkeit des Projekteigners, die von der Gesellschaft durchgeführt wird.
Der Geschäftsführer bezeichnet den Direktor des Unternehmens.
Die Aufsichtsbehörde bezeichnet die Bank Litauens.
Das Projekt bezeichnet das Projekt, das auf bestimmte geschäftliche, berufliche, wissenschaftliche, Forschungs- und andere Bedürfnisse vorbereitet wird, mit Ausnahme des Konsums. Das Projekt wird auf der Plattform der Gesellschaft veröffentlicht. Für die Realisierung des Projektes der Projekteigner strebt nach Finanzierung an.
KRITERIEN UND PROZEDUREN ZUR BEWERTUNG DER REPUTATION
Bei der Bewertung der Reputation muss die Gesellschaft mit dem Projekteigner kontaktieren, um die Informationen des Leiters des Projekteigners und seiner Mitglieder zu prüfen, deren Stimmrecht oder Anteil am Stammkapital direkt oder indirekt 20 Prozent oder mehr beträgt oder welche einen direkten und/oder indirekten Einfluss auf den Projekteigner haben kann.
Vom Projekteigner bereitgestellte Informationen können in einem Standardformat übermittelt werden.
Die Reputation hielt man als gut, wenn keine Beweise für die entgegenstehende Information vorliegen und es keine vernünftigen Gründe gibt, die Reputation der Person zu bezweifeln.
Bei der Bewertung der Reputation sind folgende Umstände zu bewerten:
Verurteilungen oder Voruntersuchungen mit besonderer Aufmerksamkeit auf Verurteilungen für:
kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Wertpapiermärkten oder Wertpapieren oder Zahlungsmitteln, Tätigkeiten, die mit dem Kampf gegen Geldwäscherei, Marktmanipulation, Handel mit Wertpapieren unter Verwendung nicht öffentlicher Informationen und Verletzung der Rechte, verbunden sind;
Verletzung von Gesetzen oder Finanzstraftaten im Zusammenhang mit Unehrlichkeit und/oder Betrug;
Verletzungen steuerlicher Art;
Gibt es sonstige Rechtsverstöße, die mit Verletzung auf Aktivitäten von juristischen Personen, Insolvenz, Gibt es Informationen, die bestätigen, dass die Person, die bewertet werden muss, seine Kreditverpflichtungen nicht erfüllt oder nicht erfüllt hat.
Gibt/gab es irgendwelche zivilrechtliche Ansprüche, Verwaltungs- oder Strafverfahren, übernommene Investments und Risiken Investitionen oder eingegangene Risiken und Mittelbeschaffung, die die finanzielle Glaubwürdigkeit der Person wesentlich beeinflussen können.

Erfüllt der Projektеeigner die in Art. 8 Abs. 1 P. 1 des Gesetzes festgelegten Voraussetzungen?
Zur Bewertung der Reputation des Projekteigners, muss die Gesellschaft Folgendes:
Die Informationen über Leiter des Projekteigners und seiner Mitglieder zu prüfen, deren Stimmrecht oder Anteil am Stammkapital direkt oder indirekt 20 Prozent oder mehr beträgt oder welche einen direkten und/oder indirekten Einfluss auf den Projekteigner haben kann.

Nach der Sammlung und Bewertung der verfügbaren Daten (Ziffer 3.6 der Bestimmungen) vor der Bekanntgabe des Projekts auf der Plattform muss die Gesellschaft ein vernünftiger Grund haben dass die Personen, die in Ziffer 3.5 dieser Bestimmungen vorgelegt wurden, den Kriterien der Reputationsbewertung für Projekteigner entsprechen, die aber von der Gesellschaft bestätigt wurde, einschließlich der Befreiung dieser Personen von Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, schwerer Straftat oder Vergehen bezüglich auf Eigentum, Eigentumsrechte und Interessen, Wirtschafts- und Geschäftsverfahren, Finanzsystem oder gleichwertige strafbare Handlungen anderer Staaten, wenn die Verurteilung noch nicht abgelaufen ist oder wenn noch nicht drei Jahre nach dem Vollstreckungstermin des Gerichtsurteils vergangen sind, durch das diese Person für besagte kriminelle Aktivitäten als schuldig anerkannt wird .
Für die Beurteilung der Reputation des Projekteigners verwendet die Gesellschaft:
die Dokumente, die die Leiter der Projekteigner und ihrer Mitglieder zur Verfügung gestellt haben;
die schriftlichen Erläuterungen, die die Leiter der Projekteigner und ihrer Mitglieder vorgelegt haben;
öffentlich zugängliche Informationen über die Leiter der Projekteigner und ihrer Mitglieder.
Bei der Bewertung der Reputation der Projekteigner ist die Gesellschaft nicht verpflichtet, die von den Projekteignern bereitgestellten Informationen erneut zu überprüfen, es sei denn, die Gesellschaft hat Gründe, die Richtigkeit der bereitgestellten Antworten zu bezweifeln.
KRITERIEN UND VERFAHREN ZUR BEWERTUNG DER KREDITFÄHIGKEIT DES PROJEKTEIGNERS
Vor der Veröffentlichung des Projekts auf der Plattform. ist die Gesellschaft verpflichtet, die Kreditfähigkeit des Projekteigners zu bewerten.
Zur Bewertung der Kreditfähigkeit des Projekteigners muss die Gesellschaft:
Informationen über die Finanzlage des Projekteigners sammeln, einschließlich Informationen zu noch offenen Verpflichtungen;
zu bewerten, ob die Fähigkeit des Projekteigners, die finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Investoren innerhalb von festgelegten Zeiträumen zu erfüllen, realisierbar ist, d. h. ob das Einkommen, das vom Projekteigner aus dem Projekt erwartet wird, um die vorgelegten finanziellen Verpflichtungen gemäß der Finanzierungsvereinbarungen zu erfüllen;
sicherstellen, dass der Projekteigner nicht in ein Insolvenzverfahren fällt.

Wenn die Gesellschaft nach Bewertung der Kreditfähigkeit des Projekteigners gemäß Abschnitt 4.2 dieser Bestimmungen das Risiko des Projekteigner zu groß hält, wird es dem Projekteigner empfohlen, zusätzliche Leistungsgarantien zu geben.
Damit die Kreditfähigkeit des Projekteigners, des Bürgschaftsgebers oder Garantiegebers (falls vorhanden) gemäß Abschnitt 4.2 dieser Regeln zu bewerten, muss die Gesellschaft direkt oder mit Hilfe der dritten Personen (einschließlich Kreditbüros) die erhaltenen Informationen sammeln, verwalten und sich auf Information verlassen, die aus den externen Datenbanken (Staatliches Registerzentrum, Daten aus der von der Litauischen Bank verwalteten Kreditrisikodatenbank usw.).
Um die Kreditfähigkeit des Projekteigners gemäß Abschnitt 4.2 dieser Regeln zu bewerten, bewertet die Gesellschaft auch die vom Projekteigner bereitgestellten Informationen und Bestätigungen:
Beim Ausfüllen eines Standard-Fragebogens (Registrierungsformulars), der von der Gesellschaft vorbereitet wurde;
Beim Ausfüllen des Antrags des Projekteigners auf Finanzierungsvereinbarung;
bei der Beantwortung sonstiger Anfragen an die Gesellschaft, falls vorhanden.
Die Gesellschaft muss den Projekteigner beantragen, den Standardfragebogen (Anmeldeformular) auszufüllen und die folgenden Daten und Informationen bereitzustellen:
der Hauptkontoauszug des Projekteigners für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten, es sei denn, wenn der Projekteigner weniger als 12 Monate tätig ist. Wenn der Projekteigner weniger als 12 Monaten tätig ist, muss die Gesellschaft den Hauptkontoauszug des Projekteigners oder den Auszug für die ganze Laufzeit des Projekts verlangen;
Der zuletzt genehmigte Finanzbericht des Projekteigners und des Garantiegebers oder der Bürgschaftsgebers (falls vorhanden). Handelt es sich bei dem Garanten oder der Bürgschaft um eine natürliche Person, so ist seine Einwilligung zur Überprüfung seiner persönlichen Daten in den Datenbanken sowie sein Hauptkontoauszug für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten vorzulegen, es sei denn, war er/sie nur 12 Monate tätig;
Kontaktdaten (Vorname, Name, Wohnanschrift, E-Mail-Adresse, Telefon (falls vorhanden), Mobiltelefon und Dienstbezeichnung) des Leiters des Projekteigners, des Garantie- oder des Bürgschaftsgebers, falls eine juristische Person Bürgschaft oder Garantie leistet, und die Angaben über den Bürgschafts- oder Garantiegebers (wenn diese die natürlichen Personen sind);
Kontaktdaten (Vorname, Name, Wohnanschrift, E-Mail-Adresse, Telefon (falls vorhanden), Mobiltelefon und Dienstbezeichnung), Personenkennzeichen und/oder Registrierungsnummer jedes Mitglieds des Projekteigners, deren Stimmrecht oder Anteil am Stammkapital direkt oder indirekt 20 Prozent oder mehr beträgt oder welche einen direkten und/oder indirekten Einfluss auf den Projekteigner haben kann (Vorlage der Kontaktdaten, Personenkennzeichen und Angabe des Anteils der gehörenden Aktien).
Um die Informationen über die Finanzlage des Projekteigners oder des Garantie- bzw. des Bürgschaftsgebers (falls vorhanden) und die Fähigkeit des Projekteigners oder des Garantie- bzw. des Bürgschaftsgebers (falls vorhanden) zu bewerten, dass sie ihre finanziellen Verpflichtungen gemäß den gesammelten Daten erfüllen können, muss die Gesellschaft Folgendes bewerten:
Die finanzielle Situation (Einkommen, Einkommensquelle, deren Vielfalt, Stabilität, Rentabilität und mögliche zukünftige Änderungen usw.) des Projekteigners und des Bürgen oder der Bürgschaft;
Geschichte und Informationen über nicht ordnungsmäßige Erfüllung der nicht erfüllten und früheren Finanzverpflichtungen des Projekteigners und des Garantie- bzw. des Bürgschaftsgebers;
Jede nicht erfüllte oder geplante Verpflichtungen des Projekteigners und des Garantie- bzw. des Bürgschaftsgebers, wenn die Gesellschaft davon Kenntnis hat oder wissen muss;
Einfluss der vom Projekteigner angegebenen oder der Gesellschaft bekannten Umstände auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Projekteigners und die Fähigkeit des Projekteigners, die finanziellen Verpflichtungen während der gesamten Laufzeit des Vertrags ordnungsgemäß zu erfüllen.
Wenn die vom Projekteigner bereitgestellten Daten von den von der Gesellschaft gesammelten Daten aus den Datenbanken abweichen, müssen die Daten, die für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit des Projekteigners verwendet werden, eine mehr detaillierte Bewertung ermöglichen.
Die Gesellschaft bewertet jeden Projekteigner, Garantie- bzw. Bürgschaftsgeber und deren Leistungsgarantien (falls vorhanden). Die Kreditwürdigkeit wird durch ein Expertenurteil durchgeführt.
Die Kreditwürdigkeitsbewertung dient dazu, um die Wahrscheinlichkeit der Verluste des Investors zu bewerten. Die Gesellschaft unterscheidet zwischen einem niedrigen (A), einem durchschnittlichen (B), einem erhöhten (C) und einem hohen (D) Kreditwürdigkeitsrisiko der Projekteigner.
Jedem Indikator wurde das jeweilige Signifikanzniveau zugeordnet, und die folgende Gleichung mit sechs Faktoren muss extrahiert werden:
Z = 3,3 × K1 + 1 × K2 + 0,6 × K3 + 1,4 × K4 + 1,2 × K5 + K6
Der nach dieser Formel berechnete Wert erlaubt es, die Wahrscheinlichkeit des Verlusts des Investors festzustellen, die als Meinung des Plattformoperators dargestellt wird. Die Bewertungsskala ist unten angegeben:
Z-Wert von 1,9 bis 2,7 = Klasse C, erhöhtes Kreditwürdigkeitsrisiko
Z-Wert von 2,8 bis 2,9 = Klasse B, durchschnittliches Kreditwürdigkeitsrisiko
Z-Wert über 3 = Klasse A, geringes Kreditwürdigkeitsrisiko
Im Falle des Vorhandenseins von Garantie- bzw. Bürgschaftsgeber wird ihre Kreditwürdigkeit auf dieselbe Weise, wie der Projekteigner bewertet wurde. Wenn das Risiko des Projekteigners durchschnittlich ist, die Verpflichtungen des Projekteigners gegenüber den Investoren jedoch Garantien sind oder von einem Dritten mit niedrigem Risiko garantiert werden, wird das endgültige Kreditwürdigkeitsrisiko des Projekteigners als gering eingestuft.
Es ist darauf hinzuweisen, informiert die Gesellschaft die Investoren über den Wert der verpfändeten Immobilien und beurteilt die mit abnehmender Wahrscheinlichkeit eintretende Verluste der Investoren. Wenn der Wert der verpfändeten Immobilie mehr als 95 Prozent des beantragten Finanzierungsbetrags beträgt, wird das Kreditwürdigkeitsrisiko des Projekteigners als gering bewertet; wenn es über 90 Prozent liegt, jedoch nicht höher als 95 Prozent – durchschnittlich; wenn es über 70 Prozent überschreitet, jedoch nicht größer als 90 Prozent ist – als erhöht bewertet; wenn es nicht höher als 70